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Fördermöglichkeiten

BAföG

Im Prinzip ist BAföG möglich. Da aber das Studium berufsbegleitend ist und unsere Studienteilnehmer Einkommen haben, wird dieses auf das BAföG angerechnet, somit ergibt sich i.d.R. keine Förderung.

Förderung vom Finanzamt

Nach einem Grundsatzurteil des Bundesfinanzhofes aus dem Jahr 2002 sind die Aufwändungen für Fort-und Weiterbildungen sowie für Umschulungen als Werbungskosten absetzbar.

Voraussetzung ist lediglich, dass die Bildungsmaßnahme in einem objektiven Zusammenhang mit dem Beruf steht und Aufwändungen subjektiv zur Förderung des Berufes getätigt werden. Dabei ist ausreichend, dass die Aufgaben den Beruf des Arbeitnehmers im weitesten Sinne fördern. Diese berufliche Veranlassung kann jedweder berufsbezogenen Bildungsmaßnahme erfüllt sein. Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Finanzamt oder Ihrem Steuerberater.

Sie können die Studiengebühren in voller Höhe von der Steuer absetzen.

Bildungskredit

Eine weitere Möglichkeit ist der Bildungskredit (www.bildungskredit.de).

Programm für die Vergabe von Bildungskrediten:

Zuständige Organisationseinheit: Abteilung IV, Referat iV 8

Seit dem 1. April 2001 bietet die Bundesregierung Schülern und Studenten in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen die Möglichkeit, einen zinsgünstigen Kredit nach Maßgabe der Förderbestimmungen des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF – www.bmbf.de) in Anspruch zu nehmen.

Ziel des Bildungskredits ist die Sicherung und Beschleunigung der Ausbildung oder die Finanzierung von außergewöhnlichen, nicht durch das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erfasstem Aufwand, um die Ausbildung zu verkürzen bzw. den Abbruch der Ausbildung aufgrund fehlender finanzieller Mittel zu vermeiden. Die Förderung erfolgt unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Antragstellers und dessen Eltern. Hier wird für Schüler und Studenten, die häufig keine Sicherheiten stellen können, ein Angebot geschaffen, das bisher auf dem Kapitalmarkt nicht verfügbar ist.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Gewährung des Bildungskredites.

Der Kreditantrag ist an das Bundesverwaltungsamt zu richten. Hier wird geprüft, ob die Voraussetzungen für die Gewährung eines Bildungskredites vorliegen. Gegebenenfalls wird dann ein Bewilligungsbescheid und eine Bundesgarantie (Bürgschaft) erteilt. Diesem Bescheid wird ein verbindliches Vertragsangebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beigefügt.

Den Abschluss des Kreditvertrages, die Auszahlung der Raten und grundsätzlich auch die Rückforderung übernimmt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (www.kfw.de).

Im Falle der Inanspruchnahme der Bundesgarantie erfolgt die Rückforderung durch das Bundesverwaltungsamt.

Ansprechpartner:

Bildungskredit Hotline
Tel.: 01888 358-4492
Fax: 01888 358-4850
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Förderung durch die Agentur für Arbeit:

Voraussetzung für die Förderung einer Fortbildung ist:

  • sie beendet die Arbeitslosigkeit
  • oder sie sichert den Arbeitsplatz
  • oder sie holt den fehlenden Berufsabschluss nach

Weitere Informationen erhalten Sie beim Berufsberater der Agentur für Arbeit in Ihrer Region.

Meister-BAföG

Gefördert werden Fortbildungen zum:

  • Handwerks- oder Industriemeister, Techniker,
  • Fachkaufmann/-frau, Fachkrankenpfleger
  • Betriebsinformatiker, Programmierer oder Betriebswirte

Aktuelle Informationen unter: www.meister-bafoeg.de

Hotline: 0800 6223634

Innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 7.200 Euro bewilligt werden. Der zur Verfügung stehende Finanzrahmen ist begrenzt und wird jährlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vorgegeben.

 
 

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